Du warst auch schon in New York? Dann schreib doch einfach einen kleinen Reisebericht von deinem
Trip. Nur einen Tag später wirst du ihn dann auf dieser Seite bewundern können.
Also, nicht zögern: schicke deinen Reisebericht an: webmaster@newyorkguide.de
DANKE!
| Auf der Suche nach dem Laptop von Metin Öztoprak (eingesendet: Freitag, 19. Juli 2002)
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New York ist einen Besuch wirklich wert. Ich bin am 21.05.02 in New York angekommen. Mein Cousin hat mich am Flughafen
abgeholt. Gleich am ersten Tag hatte mich eine böse Überraschung erwartet. Ich habe mein Laptop im Taxi verloren und war
am ersten Tag gleich down. Nichtsdestotrotz wollte ich mir meinen Aufenthalt nicht vermiesen und bin am zweiten Tag gleich
nach Manhattan gefahren. Ich hab mir ein Wochenticket für $17 gekauft. Man steigt aus der Metro aus und hat gleich die
ersten Wolkenkratzer von New York vor den Augen. Der pulsierende Straßenverkehr, die Hot-Dog Stände und die großen
Werbeplakate sind wirklich die erstem faszinierenden Eindrücke. Gleich am selben Tag fand in der Nähe des Times Square in
einem kleinen Park ein Event statt. (kann mich an den Namen des Parks leider nicht mehr erinnern, war auf jeden Fall nicht
der Central Park). Der Zauberer David Blake wollte 34 Stunden lang auf einem mitten im Park aufgestellten, ca. 30m hohen
Ständer verbringen, ohne sich irgendwo abzustützen. War wirklich interessant. In der selben Woche habe ich die
Sehenswürdigkeiten, die in den Guidelines beschrieben sind, besucht. Vor allem der Ausblick vom Empire State Building ist
faszinierend. Auch den Central Park habe ich besucht. Es ist ein eigentümliches Gefühl, wenn man auf der Wiese liegt und um
eine sieht man die ganzen hohen Gebäude. Das interessante am Central Park ist aber, dass sehr viele Leute sehr vielen
Aktivitäten nachgehen. Die eine Gruppe spielt Gitarre und singt dazu, die anderen machen Meditationsübungen und vieles mehr.
Zum Schluss gab es auch ein richtiges Happy End, ich hab nämlich mein Laptop wieder zurückgefunden. Der Taxifahrer ist nach
mir wieder zum Flughafen gefahren und hat dort zwei Gäste abgeholt. Der eine Gast dachte, das mein Laptop ein Gepäckstück
des anderen sei und hat beim aussteigen meinen Laptop mitgenommen (zum Glück). Zu Hause haben sie schließlich festgestellt,
dass es doch kein Gepäckstück ist und haben meinen Laptop bei der Polizei abgegeben. Die Polizei hat meinen Cousin
kontaktiert und mein Cousin hat mir meinen Laptop nach ca. 6 Wochen nach San Francisco zugeschickt.

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| New York, ein Traum wurde war von Andreas (www.laufen-in-attendorn.de)
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Ankunft
Vorweg es ist tatsächlich ein Erlebnis. Petra und ich wollten New York nicht nur wegen dem Marathon besuchen.
Vielmehr sollte der Marathon ein Teil des Sightseeingprogramms werden. Da ich mein Pulver ja schon in Köln verschossen
hatte, konnte ich die Sache sowieso lockerer angehen. Wir kamen Mittwochabend in New York an. Es regnete, mit dem Taxi
fuhren wir zu unserer Unterkunft. Die Größe der Stadt und die Tatsache, dass der Taxifahrer unsere Straße nur nach mehreren
Anläufen fand, erfüllte uns mit Respekt. Die angemietete Wohnung war zufriedenstellend jedoch mussten wir diese erst mal
Grundreinigen. Müde fielen wir ins Bett.
Erste Erkundung
Am darauffolgenden Morgen erkundeten wir erst mal die Lage und stellten fest, dass wir nur 2 Minuten vom Ground Zero
entfernt wohnten. Den Tag begannen wir mit einem Frühstück bei Starbucks (nicht Tiffany). Danach machten wir uns daran,
die Stadt zu erkunden. Den ersten Tag beschlossen wir mit einem phantastischen Blick vom Empire State Building.
Expo
Für Freitag hatten wir die Marathon-Expo auf dem Programm. Da zeigte sich erstmals die Größe der Veranstaltung.
In endlosen Schlangen wurden wir kreuz und quer durch den Eingang der Messe geführt. Erst dachte ich ungeduldig, was für
eine Sch...;o), erkannte aber das dieser kontrollierte Zutritt zur Messe eine Entspannung auf der Messe bewirkte. Man
wurde zu den einzelnen Stationen der Unterlagenausgabe geführt. Man ging ähnlich einem Bankschalter zu einer Linie vor
und trat erst an die Ausgabe an, als der Vordermann fertig war. Kein Gedränge, richtig angenehm diese System trafen wir
noch öfters an. Die Messe war vergleichbar der von Hamburg oder Berlin. Alles erschien mir etwas großzügiger. Proben wurden
in großer Menge gereicht. Ich kaufte mir gleich drei Paar, Petra zwei Paar Schuhe, da diese extrem günstig waren. Nach der
Expo setzten wir unsere Sightseeingtour fort.
International Friendship Run
Samstagmorgen kurz nach 8.00 Uhr machten wir uns auf den Weg zum Gebäude der Vereinigten Nationen. Wir näherten uns der
letzten U-Bahn Station, es stiegen immer mehr Läufer und Läuferinnen aller Nationen ein. Am Start waren es ca. 6.000 Starter.
Alle waren gutgelaunt. Viele Fahnen wurden geschwenkt. Um 8.30 Uhr setzte sich der Troß mehr schleichend als laufend, auf
den Weg zum Central Park, in Bewegung. Die insgesamt 6 km lange Strecke wurde in ca. 45 Minuten zurückgelegt. Im Central
Park unter der Ziellinie des kommenden Marathons wurde gemütlich gefrühstückt (nass geschwitzt bei ca. 4°C). Der Lauf mit
dem anschließenden gemeinsamen Frühstück im Zielbereich war eine schöne Einstimmung an das kommende Ereignis. Petra konnte
sich etwas von dem Gefühl holen, was ich beim Marathon noch erfahren sollte.
Marathon
Der Marathonmorgen begann für mich um 5.00 Uhr. Aufstehen, frühstücken usw. Der Zeitpunkt des Starts lag jedoch erst um
11.10 Uhr. Jeder Marathoni musste aber zum Startbereich transportiert werden. Der Sammelpunkt war Nähe der Public Library
in Manhattan. Die Busse fuhren von 5.00 - 7.00 Uhr. Ich stieg 20 Minuten vor 7.00 Uhr aus der U-Bahn Station aus und stieg
die Treppen nach oben. Die Temperaturen waren recht kühl ca. 3°C. Eine unendliche lange Schlange von Läufern bildeten sich
bereits in mehrfachen Wendungen um die Public Library. 8.30 Uhr saß ich endlich auch in einem Bus. Die ganze Aktion, eine
logistische Meisterleistung. Hunderte von Bussen mussten es wohl sein. Die Fahrt ging durch Manhattan, durch einen Tunnel
nach Brooklyn und schließlich über die lange Verrazano Bridge zum Startbereich. Der Startbereich glich einem Open Air. Eine
Lifeband spielte, es gab Verpflegungsstände. Überall lagen leere Becher und Flaschen. Die Sonne scheint zwar, wärmt aber
kaum. Alle versuchten sich möglichst warm zuhalten. Die Plätze in der Sonne sind bis auf den letzten Quadratmeter
ausgefüllt. Wie schon öfters bemerkt, auch hier kein drängeln und schupsen. Nun bin ich schon 5 Stunden auf den Beinen,
außer bei der Busfahrt war ich nur in Bewegung. Egal, keine schlechten Gedanken. Ich weiß ja heute keine Bestzeit laufen zu
müssen. Ich stehe schon in meinem Startblock und höre den Start der Spitzenfrauen zu. Ich würde mich freuen jetzt auch
starten zu dürfen. 11.10 Uhr geht es dann mit einem lauten Donnerschlag los.
Mein Startblock (grün) war für den unteren Fahrweg auf der Doppelstockbrücke vorgesehen. Obwohl ich eine kleine
Startnummer (1031) hatte waren doch sehr viele Läufer vor mir. Meine Richtzeit von 7:00 Minuten je Meile konnte ich die
ersten beide Meilen nicht erreichen. Ich wollte aber auch nicht drängeln. Vielmehr nutzte ich den Blick von der Brücke auf
die Skyline von Manhattan. Unter uns spritzten 2 Feuerwehrboote mit ihrem Löschwasserstrählen in den Farben der
Nationalflagge in die Höhe. Kurz vor dem Startschuss lernte ich einen Engländer kennen, Patrick sein Name. Wir liefen
zusammen und zeigten uns gegenseitig mit den Zeigefingern die Sehenswürdigkeiten. Am Ende der Brücke konnten ich endlich
frei laufen. Die Starter aus dem roten Startblock überquerten uns. Erst nach der 8. Meile wurden die beiden Strecken
zusammen geführt. Wir sind auf dem Highway und durchlaufen mehrere Brücken, auf denen sich schon Zuschauer tummeln.
Ein Mitläufer ruft "Hallo Brooklyn", die Antwort ließ mir die Gänsehaut sprießen. Nach der 4. Meile lag ich so auf 3:00
Stunden Kurs. Ich lief locker und genoss die Atmosphäre. So entspannt zu laufen konnte ich nur da ich wie bereits erwähnt,
mein Pulver bereits verschossen hatte. Die Strecke durch Brooklyn führte über eine ca. 6 km lange, gerade Strasse, Richtung
Norden. Die Begeisterung der Zuschauer war unbeschreibbar. In der Lavayett Street begann ich des öfteren zu hyperventilieren.
Bei der 9. Meile trat ich meinen Freund Patrick wieder. Wir unterhielten uns über unsere Ziele, die vielen doch erheblichen
Steigungen die der Kurs bietet und Gott und die Welt. Er versuchte auch die 3:00 Stunden anzupeilen. Bei Halb-Marathon
hatten wir fast 2 Minuten Rückstand, wir dachten nur, wenn kümmerts! Nach der HM-Marke wurde Patrick aber immer langsamer,
unser Schnitt lag bei 7:30 je Meile. Jetzt stach mich doch der Hafer. Auf der Queensboro Bridge trennte ich mich von Patrick.
In Manhattan lag die nächste nicht enden wollende Etappe vor uns, die 1st Avenue. Diese zog sich bis zur Bronx nach oben.
Hier hatte ich meine einzigstes Loch. Ich freute mich schon auf meinen Treffpunkt mit Petra bei Meile 22. Viele Bands
machten am Rand der Strecke Musik. Richtung Harlem änderte sich die Musikrichtung zum RAP hin. Petra wunderte sich, dass
ich stehen blieb. Sie hatte eine Japanerin kennen gelernt. Wir ließen uns von dieser fotographieren, diese Petra sogar als
freundschaftliche Geste ein paar Essstäbchen schenkte. Ich nahm meine Cola und setzte das Rennen wieder fort. Die Wirkung
der Cola ließ nicht lange auf sich warten. Es folgte ein fast 1 Meilen langer Anstieg, hier fielen viele Läufer ab oder
blieben stehen. Ich fühlte mich gut. Wenn ich mich beeilen würde, könnte ich unter 3:10 bleiben, das weckte doch etwas den
Kampfinstinkt in mir. Die letzten Meilen, trotz der mittlerweile spürenden Anstrengung konnte ich nochmals genießen. Ich
hatte Kraft genug dem Publikum ebenfalls von Zeit zu Zeit zu applaudieren. Welches mit einer noch größeren Begeisterung
reagierte. Dann das Ziel (3:09), ein Traum ist zuende? Nein, ich habe den Marathon erlebt und daher bleibt das Ereignis mit
allen gesammelten Eindrücken in mir haften.
Fazit
New York und der Marathon ist eine ganz andere neue Dimension für uns gewesen. Die unkomplizierte, freundliche Art der
Amerikaner hat uns sehr imponiert. Wir würde jeder Zeit wieder kommen wollen.
See you ...

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| New York für einen Tag von Ilona Riesel (eingesendet: Dienstag, 14. Januar 2003)
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Wir sind wieder zurück aus New York ... es war unglaublich! Wir hatten uns
überlegt, noch vor Neujahr mindestens für einen Tag nach New York zu
fahren. Also: Aufstehen um 3 Uhr morgens, Lunchpaket zusammenstellen,
voll tanken und los ging's auf die "13". Dieser Highway existiert noch nicht
so lange (von Virginia Beach nach Norden) und er wird auch der
"Bridge-Tunnel-Highway" genannt, weil er sozusagen direkt durchs Wasser
führt - also nichts für Fahrer mit Platzangst (die Tunnelabschnitte
erschienen mir zeitweise unendlich!). Dadurch konnten wir aber über eine
Stunde Fahrzeit einsparen, so dass wir gegen 10 Uhr schon mitten in
Manhatten waren! Ganz ehrlich: Ich bin immer noch völlig sprachlos! Wir sind
gefahren am 29. Dezember und hatten sogar Glück mit dem Wetter: es war zwar
verdammt kalt, aber der Himmel war klar und in der Sonne war es sogar
richtig "warm"!
Wir sind über den Lincoln-Tunnel von New Jersey nach Manhatten 'reingekommen
und fanden auch sofort ein Parkhaus für unser Auto: 12 Dollar pro Tag
Parkgebühren erschienen mir anfangs recht viel, aber beim Schlendern durch
die Strassen sollte ich eines besseren belehrt werden! Wir sahen ein Schild
auf einem Parkplatz, auf dem die Autos sogar mit einem Gabelstapler
übereinander (also in dafür vorgesehenen Vorrichtungen versteht sich)
gestapelt wurden. Hier betrugen die Parkgebühren: 8 $ für eine halbe Stunde,
aber "nur" 15 $ für eine ganze Stunde! Da war das monatliche Angebot von 500
$ pro Pkw doch ein richtiges Schnäppchen!!! Kein Wunder, dass die Strassen
gelb vor lauter Taxis waren!
Als erstes haben wir uns das Empire State Building vorgenommen, die Schlange
führte weit nach draussen und die Wartezeit betrug zwei Stunden, so dass wir
uns hier schon getrennt haben, weil ich die kostbare Zeit nicht mit Warten
verbringen wollte ... und zudem auch nicht schwindelfrei bin :-( Aber meine
Tochter ist 'rauf in den 86ten Stock und hat eine Menge Bilder gemacht -
einfach atemberaubend! In der Zwischenzeit bin ich durch die Strassen
geirrt. Ich hatte zwar feste Ziele (dank Deiner Empfehlung!) wurde aber
immer wieder durch andere Reize auf meinem Weg dorthin abgelenkt.
Tatsächlich war ich im Central Park, am Rockefeller Center, Times Square und
natürlich bei Macy's :-) Zusammen haben wir dann alle schön gegessen, so
dass wir bereit für unseren letzten Fussweg zum Ground Zero waren ... Als
wir dort ankamen war es natürlich schon dunkel geworden und alles war
beleuchtet, was den Anblick vermutlich noch trauriger erschienen liess. Wir
haben Bilder gemacht, aber natürlich zeigen diese Photos nur immer einen
kleinen Ausschnitt dieser Riesenlücke, die durch den Einsturz der beiden
Türme entstanden ist. Bedrückend sind auch die von Hinterbliebenen oder anderer
Betroffenen geschriebenen vielen kleinen Zettel und Briefe, die zusammen mit
Fahnen, Teddybären und allem möglichen Kram an die Holzabsperrungen geheftet
sind.. Man kann sich nur schwer vorstellen, wie es ausgesehen haben muss, als
die Trümmer noch nicht weggeräumt waren - das muss ein einziger
Ausnahmezustand gewesen sein. Wir sind einmal rumgegangen um den
mit Maschendraht eingezäunten Bereich. Viele Menschen waren da und ein für
New York ungewöhnliches Schweigen machte sich breit in dieser Region. Mit
der U-Bahn ging's zurück zum Lincoln Tunnel in der 34ten Strasse (als ich am
Schalter danach fragte, dachte ich, die Frau meinte, es koste 34 Dollar, um
zum Lincoln Tunnel zu fahren ... bis ich begriff, dass sie die 34te Strasse
meinte mit "thirtyfourth" - peinlich!). Ich wär' noch gerne zur
Freiheitsstatue gegangen und über die Brooklyn-Bridge gefahren ... aber für
diese kurze Zeit, finde ich, haben wir schon eine Menge gesehen! Gegen zwei
Uhr morgens waren wir wieder zurück und sind völlig erschlagen in die Betten
gefallen. Noch am nächsten Tag konnten wir unsere Eindrücke kaum
zurückhalten. Die Bilder habe ich noch dort entwickeln lassen, war
allerdings ein wenig enttäuscht von der Qualität. Besser wurden da schon die
Video-Aufnahmen, die einen viel besseren Eindruck geben.

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| New York...eine Stadt zum verlieben von Antonia (eingesendet: Sonntag, 19. Dezember 2004)
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Irgendjemand sagte einmal, man kann diese Stadt entweder nur hassen oder lieben.
Ich glaube, ich habe mich verliebt...
Es war der erste Weihnachtstag 1999 als wir in New York ankamen. Ich fühlte mich wie
in einem Traum als wir morgens (oder war es abends?) in einem Cafe saßen und das
erste New Yorker -Frühstück zu uns nahmen...Die lange Reise hatte mein Zeitgefühl
durcheinander gebracht, aber das störte mich nicht weiter. Vielmehr war ich begeistert
von den netten New Yorkern...Freundlich, offen und das Frühstück war zwar supermächtig
aber lecker!! Ich wurde süchtig danach :-)
Wir zogen durch die Strassen und freuten uns schon wahnsinnig auf Silvester und das
Jahr 2000!! Deswegen waren wir hier. Beim nächsten Fastfood-Restaurant rieselten uns
schon Weihnachtslieder entgegen...Es waren diese amerikanischen Weihnachtslieder, die
man aus den alten Filmen kennt. Ich fühlte mich wie in einem Märchen...Es passte alles
so wunderbar. Die Schaufenster waren festlich und wie ich sagen würde, typisch
amerikanisch geschmückt und weihnachtliches Treiben war überall um uns herum...
Bei Tiffany und Co. musste ich schmunzeln. Wenn man dort ist, kann man es kaum glauben...
Alles erscheint wie in einem Film.
Im Central Park gab es die Ruhe, die man in den Strassen im hektischen Treiben oft
vergeblich suchte. Dort konnte man entspannen, Schlittschuh laufen, interessante Leute
sehen, träumen und sogar Tennis spielen...
Bei einem unserer Streifzüge durch die Strassen entdeckten wir eine Ausfahrt der Feuerwehr.
Da kam uns auch schon ein freundlicher, gutaussehender dunkelhaariger Feuerwehrmann
entgegen der uns herein bat...Wir durften uns umschauen, Fotos machen und er erzählte uns
von seinem Job den er liebte...wenn ich damals geahnt hätte... Ich frage mich heute, ob
er noch lebt oder einer der mutigen Männer ist, die am 11.September Ihr Leben lassen mussten.
Beim nächsten NY-Besuch werde ich Ihn suchen...
Am 31.Dezember 1999 wurden die Strassen rund um den Times Square gesperrt...Es wurden Bühnen
aufgebaut und viele Menschen schauten sich voller Erwartungen um. Es war schwierig am frühen
Abend noch weit bis vorne zum pulsierenden Herzen der Stadt vorzudringen...Dort wo das
größte Silvesterereignis er Welt(?) stattfinden sollte...Am Times Square. Aber wir schafften
es. Es gab viele Polizisten die niemanden durchließen um das ganze Ereignis besser
kontrollieren zu können. Die meisten waren aber supernett. Sie fragten, woher wir kämen und
erzählten von sich und Ihrer Stadt...New York.
Ich werde nie vergessen, wie freundlich die Menschen dort sind.
Um 0 Uhr gab es die Show überhaupt...Buntes Papier rieselte langsam auf uns herab, Menschen
fielen sich in die Arme, alles war so friedlich. Eine riesige Party unter Menschen aus so
vielen Ländern...Am 1. Januar war es sonnig und man glaubte schon fast einen Frühlingstag zu
erleben. Die Menschen im Central Park fütterten die vielen süßen dunkelbraunen Eichhörnchen,
ließen die Gesichter von den Sonnenstrahlen kitzeln und spielten Tennis in kurzen Shorts und
nur mit T-Shirts bekleidet...Wir wurden aufgefordert uns umzuziehen und eine Runde mitzuspielen...
Little Italy das mehr und mehr von China Town verdrängt wird, Brooklyn, die Wall Street, das
Empire Statebuildung und das unvergessene World Trade Center...Alles haben wir erlebt. Jetzt
noch sehe ich die zwei mächtigen Türme des World Trade Centers vor mir, im leuchtendblauen
Himmel im Sonnenlicht glitzern...Wenn ich doch nur geahnt hätte...Es hätte mich sehr traurig gemacht.
Aber, ich will wieder hin. Bin wohl süchtig geworden, wie fast alle die einmal dort waren...
Auch wenn ich damals "Sex and the City" noch nicht gekannt habe...

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| New York ist eine Reise wert von Ingrid (eingesendet: Freitag, 03. Februar 2006)
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November 2006
Bevor ich meine Reiseeindrücke schildere, möchte ich zukünftige New York Touristen einen kleines Hinweis geben, daß es ihnen nicht wie mir geht und die
schönen Eindrücke dieser interessanten, aufregenden Stadt von einem kleinen Betrug überschattet werden. Am 2. Tag kaufte ich mir in einem Foto Elektronik
Laden am Time Square (nähe Toys "r" us) einen Akku für meine Video-Kamera, ich zahlte mit meiner Master-Card das stellte sich im nachhinein als Fehler
heraus. Die Verkäufer im Laden umringten mich und schwatzten mir ein Infrarot-Objektiv für meine Video-Kamera auf (Messeneuheit), funktionierte echt Klasse
im Laden. Da meine Freundin und ich geplant hatten, die Halloween Parade in der Christopher Lane Street anzusehen, ließ ich mich überreden dieses teure
Objektiv zu kaufen, um den daheimgebliebenen diese tollen Eindrücke in einer super Qualität zu zeigen. Nach Verlassen des Ladens entpuppte sich das Objektiv
lediglich als eine superteure Lupe und der 4 Stunden-Akku hielt gerade mal 1 Stunde. Nach 2 maligen Besuch in diesem Laden, in dem plötzlich keiner mehr
Deutsch (ein Verkäufer arbeitete in der ehem. DDR, wie er uns in Deutsch erzählte) geschweige denn unser Englisch verstand gingen wir zur New Yorker
Polizei am Time Square. Der nette Polizist sagte mir, ich solle meine Karte sperren und dann die ganze Sache vergessen. Leider läuft das mit der
Kreditkartenfirma nicht so, die Unterschrift ist wie Bargeld, auch wenn es ein Betrug war. Meine einzige Chance die mir aber aussichtslos erscheint, von
Deutschland aus die Firma in NY zu verklagen. Ich ärgere mich noch heute über mich, daß ich auf solche Betrüger reingefallen bin und die Untätigkeit der
Polizei. Also Achtung vor Einkäufen in Foto Elektronik Läden am Time Square, lieber in den großen, bekannten Elektronik Geschäften kaufen!!!
Aber nun zu den schönen Eindrücken. Nachdem ich mich wieder beruhigt hatte, erkundeten wir New York. Beim Einkaufsbummel sahen wir Jonny Deep, den ich als
Schauspieler sehr schätze. Zufällig kamen wir zu Dreharbeiten von Law & Order und das aufregendste, wir standen in der ersten Reihe bei Prinz Charles und
Camillas Empfang im Museum of Modern Art mit vielen interessanten Gästen (Steven Spielberg, Donald Trump, Robert de Niro, Elton John, Sarah Jessica Parker,
J. Collins, u. a.). Bianca, meine Reisebegleiterin wurde von einem amerikanischen Sender interviewt, es war sehr aufregend. Das zum Thema interessante
Leute in New York!
Die beeindruckenden Gebäude und Sehenswürdigkeiten, Empire State Building, Trump Tower, Chrysler Building, Brooklyn Bridge, Grand Central Station, Wall
Street ... Die vielseitigen Bezirke wie Greenvich Village, Little Italy, Chinatown und vieles mehr. Unser schönster Spaziergang war von Greenvich Village
zur Christopher Street, dann die West Side entlang zum East River , Rast am Pier 17 und dann weiter zur Brooklyn Bridge, durch Chinatown zurück zum Hotel.
Ich bin glaube ich noch nie soviel gelaufen wie in der einen Woche New York. Die Socken waren jeden Tag durchlöchert.
Da sind dann noch die vielen Einkaufsmöglichkeiten, ich mußte mir für den Rückflug einen zweiten Koffer kaufen, nein nicht für mich, die Kinder und mein
Mann hatten mir einen großen Wunschzettel mitgegeben.
Zurück in Deutschland braucht man einige Zeit, die vielen Eindrücke und Erlebnisse zu verarbeiten.
Eine Sache die mir sehr am Herzen liegt - Vorsicht bei Einkäufen in zwielichtigen Foto Elektronik Läden "Broadway Cameras Elect., 1550 Broadway, New York,
NY 10036 am Time Square".
Viel Spaß in New York
Ingrid aus Nürnberg

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| Big Apple - Emotionen die man nicht beschreiben kann eingesendet: Sonntag, 16. April 2006
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Man schrieb den 23.3.2005. Es war 21.05 Uhr und unser Zug rollte aus Schwerin in Richtung Frankfurt am Main. Verschlafen und völlig entnervt kamen
meine Schwester, mein Vater und ich dort an. Nun war es nur noch einen "Katzensprung" entfernt, bis ich meinen ersten Burger in der 6th Avenue essen konnte.
Dieser "Katzensprung" entpuppte sich jedoch als kräfteraubende Zeit die nicht schnell vergehen mochte.
Meine Vorfreude überwog aber alles. So kamen wir am 24.3. irgendwann morgens am JFK an.
Nun war ich so aufgeregt, dass ich die Fahrt bis zum Hotel nicht wirklich wahrgenommen habe.
New York! New York! Immer wieder schoss es durch meine Gedanken. Die Freude sollte jedoch schnell verlieren. Denn als wir im Hotel eincheckten,
Koffer verstauten und meine Schwester und ich sofort die Stadt unsicher machen wollten, merkten wir schnell das man Manhatten keineswegs unterschätzen
sollte.
Wie es kommen musste, verliefen wir uns. Nerven lagen blank, meine Schwester fluchte und ich lief trotzdem durch die Stadt mit einem Lächeln auf dem Lippen.
Als wenn ich eine rosafarbende Brille trug. Glücklicherweise sind die Menschen in New York sehr sehr nett und fanden wir nach 2 Stunden zurück (wir liefen
im Kreis von der 34th Street bis zur 37th Street).
Nun nur noch entspannen. So schlief ich schnell ein.
Am 2. Tag voller Elan morgens zum Frühstücken - im McDonalds (als hätten wir in Deutschland keine).
Nun folgte ein zweiter Versuch die Stadt unsicher zu machen. Der glückte uns schon besser.
Mit ein wenig Startschwierigkeiten mit der Sprache kamen wir jedoch gut zurecht.
Man mag es kaum glauben, aber wir schafften es bis zum Rockefeller Center.
So langsam verstand man das System, wie die Stadt aufgeteilt war.
Zum Times Square war es so nur noch halb so schwer wie vermutet.
Es war abends geworden. Die Gefühle überschlagen sich wenn man die einzelnen Werbeplakate aufleuchten sieht. Eine Menschenmasse drängte sich vor dem Police
Department. Uns kam ein Cop auf einem Pferd entgegen. Wahnsinn dachte ich mir. Wieder hatte ich eine rosafarbende Sonnenbrille auf.
Der nächste Tag sollte etwas ruhiger verlaufen. Wir waren im Central Park. Dort sah man die Leute mit Hunden spazieren und Schlittschuh laufen. Wieder ein
Gefühl was man nicht beschreiben kann. Ich bewege mich im Central Park. Ich musste mich an die Filmszene von "Kevin allein in New York" erinnern.
Auf dem Rückweg sahen wir Kutschen, die die Menschen durch den Central Park kutschierten.
Schnell machten wir noch ein paar Einkäufe und verzogen uns in unserem Hotel. Entspannen.
Neuer Tag - neue Erlebnisse. Dieses mal geht es zur Freiheitsstatue. Nervendraubend mussten wir 3 Stunden warten. Danach mussten wir eine Enttäschung
einstecken. Man kann die Freiheitsstatue nur noch bis zum Sockel besichtigen. Sehr schade aber wir haben den Ausblick auf die Skyline von Manhatten bei
Sonneschein trotzdem genossen.
Zurück auf dem Festland besuchten wir noch den Ground Zero.
Ich stellte mir in meiner Fantasie vor, wie dort mal die Zwillingstürme standen und wieviele Menschen hier ängstlich über die Straße rannten.
Kaum vorstellbar und man kann es auch nicht in Worte fassen, wenn man direkt davor steht und noch ein Teil der Treppe sieht.
Als der Anschlag war, war ich noch sehr jung. Auch bin ich jetzt erst stolze 15 Jahre aber ich kann behaupten, dass ich schonma dort war.
Am nächsten Tag mussten wir die "amazing" Stadt wieder verlassen. Es regnete. Man merkte, dass das Wetter den Menschen gleich auf das Gemüt schlug.
Eine Art von Melancholie machte sich breit.
Dann sind wir auch noch beim Start in einem Unwetter gerate. So mussten wir 2 Stunden noch warten. Die überbrückte ich aber mit schlafen.
Zurück in Deutschland, war es sehr komisch. Man war so eingestellt, englisch zu reden und auch bei jeder Kleinigkeit "Sorry" zu sagen. Ja so sind sie,
die Amerikaner. Entschuldigen sich für alles. :)
Natürlich wollte jeder von unserem Trip wissen, was wir erlebet und vor allem wie die Gewohnheiten der New Yorker sind. Essen sie wirklich soviel FastFood?
Diese Frage beantworte ich mit einem kurzen "Ja".
Ist diese Stadt wirklich so "busy"? Auch diese Frage beantworte ich mit einem kurzen Ja!
Aber man kann die Emotionen nicht so wiedergeben wie man sie erfahren konnte.
Man muss dies selbst alles einmal erlebt haben.
Abends den Times Square entlang gehn, die Freiheitsstatue besichten, auf New York vom Empire State Building gucken, etliche von Dollars im Macy´s lassen,
die Menschen kennenzulernen die täglich im Central Park spazieren können und und und...
Emotionen die einem gehen lassen, ein Gefühl was man erlebt haben muss!
Und eins steht fest: Die Stadt wird mich nicht zum letzten Mal gesehen haben.

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